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Hier sind Antworten auf einige der häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit der "Krusenstern" auftauchen:

Woher oder von wem hat die "Krusenstern" ihren Namen?

Was ist eine Bark?

Was ist ein Vollschiff?

Was sind eigentlich Gaffel- und Rahsegel, Fock und Besan?

Was ist eigentlich ein "Windjammer"?

Wo genau liegt Kaliningrad, der Heimathafen der "Krusenstern"?

Was macht man als "Trainee" an Bord des Schiffes?

Gibt es lesenswerte Literatur über Großsegler?

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Das ultimative Lexikon der Seemannsbegriffe
von W. Kernchen

Antworten auf die häufigen Fragen

Woher oder von wem hat die "Krusenstern" ihren Namen?

Adam Johann von Krusenstern, geb.am 19.11.1770 in Estland, gest. am 24.8.1846 bei Reval war Marineoffizier (Admiral) im russischen Dienst. Er führte von 1803 - 1806 die erste russische Weltumseglung durch. Nach ihm ist auch die Meerenge zwischen Japan und Korea benannt ("Krusenstern-Straße", auch "Korea-Straße")
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Was ist eine Bark?
Rahgetakelt, am hintersten Mast (dem Besanmast) aber mit Schratsegel. Skizze hier

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Was ist ein Vollschiff?
Alle Masten sind rahgetakelt. Skizze hier.
Das einzige 5-mastige Vollschiff in der Geschichte der Seefahrt war die legendäre "Preussen"; die anderen bekannten 5-Master ("Potosi", "Maria Rickmers" u.a.) waren Barken.

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Segelplan am Beispiel der "Alexander von Humboldt":
http://www.esys.org/bigship/sailplan.html
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Wo genau liegt Kaliningrad, der Heimathafen der Krusenstern?
Kaliningrad, das ehemalige Königsberg, liegt in der noch verbliebenen russischen Exklave zwischen Polen und Litauen (54°42" N und 20°32" O), gut 700 km östlich von Flensburg.
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Was macht man als "Trainee" an Bord des Schiffes?
Trainees sind zahlende Gäste, die aber selbst mit zupacken. Wieviel oder wie wenig Sie arbeiten müssen, hängt u.a. vom Schiff ab, mit dem Sie fahren; es gibt durchaus Schiffe, auf denen Ihre Arbeitskraft eingeplant ist. (Natürlich gibt es auch Windjammer wie die "Sea Cloud", bei denen ein Gast kaum auf die Idee käme, ernsthaft mit zuzupacken.)
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Was ist eigentlich ein "Windjammer"?
Das Wort ist abgeleitet von englisch "to jam" = pressen, drücken (nämlich am Wind), es bedeutet aber auch "den Durchgang versperren" (nämlich für die damals aufkommenden, schnelleren und wendigeren Dampfschiffe). Eine 3.Erklärung meint, daß die Matrosen nachts kaum schlafen konnten, weil der Wind so in den Rahen jammerte. Traditionell wurde der Begriff für viermastige Vollschiffe benutzt, heute bezeichnet man alle großen Segelschiffe liebevoll als Windjammer.
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Gibt es lesenswerte Literatur über Großsegler?
Jede Menge! Wir nennen hier nur zwei besonders schöne aus der "Edition Maritim":
"Segelschiffe der Welt" (1994) mit Beschreibungen und Fotos von 95 Windjammern und
"Die große Zeit der Windjammer" von Peter Pedersen mit sehr eindruckvollen historischen Fotos.

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